Diakonie Austria und Brot für die Welt Österreich starten Klima-Kollekte – Initiative

Mittwoch, 4. November 2015
Logo der Klima Kollekte Initiative
Klima Kollekte - erster kirchlicher Kompensationsfonds für Treinhausgase in Österreich

Ausgleich von Treibhausgasemissionen wird damit für alle möglich

Diakonie Austria und Brot für die Welt Österreich haben eine sogenannte „Klima-Kollekte“ gestartet und ermöglichen damit Treibhausgasemissionen zu berechnen und über wirkungsvolle Klimaschutzprojekte freiwillig auszugleichen“, freut sich Michael Bubik, Geschäftsführer der Diakonie Eine Welt. Die Klima-Kollekte der Diakonie ist der erste kirchliche Kompensationsfonds in Österreich. Der Start erfolgt gemeinsam  mit der deutschen gemeinnützigen Klima-Kollekte GmbH.

„Die Klima-Kollekte bietet Beratung zur Reduktion und Vermeidung von Emissionen sowie die Kompensation von Treibhausgas- Emissionen aus den Bereichen Mobilität, Energie, Veranstaltungen und Druck. Die freiwillige Ausgleichszahlung zur Finanzierung klimawirksamer Entwicklungsprojekte ist als Spende steuerlich absetzbar“, betont Bubik und ergänzt: „Zu allererst geht es dabei  um Einsparungen. Kompensationen werden nur für den Teil gewählt, der nicht eingespart werden kann“.

In unserem Alltag verursachen wir Treibhausgas-Emissionen u.a. in den Bereichen Mobilität, Energie und Ernährung. Der Ausgleich selbst verursachter Emissionen funktioniert mit Hilfe der Klima-Kollekte auf zwei Wegen freiwillig:

  1. Sind konkrete Verbrauchs- oder Mobilitätsdaten vorhanden, werden über den CO2-Rechner auf www.klima-kollekte.at die entsprechenden Mengen an Emissionen ermittelt, und die Kosten für die Kompensation errechnet.
     
  2. Sind keine Daten greifbar, kann über „direkte Kompensation“ eine frei wählbare Menge CO2 ausgeglichen bzw. ein Wunschbetrag gespendet werden.
Zur Verwendung der Kompensationszahlungen

Kompensationszahlungen werden zur Finanzierung von Klimaschutzprojekten langjähriger Partnerorganisationen der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit in Indien, Nicaragua und Ruanda verwendet.

Die Einsparung der CO2-Emissionen erfolgt im Rahmen von „Gold Standard“ Projekten der beteiligten kirchlichen Organisationen bzw. ihrer Partnerorganisationen

  • durch den Ausbau Erneuerbarer Energien oder
     
  • durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, wenn diese auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Armutsbekämpfung vor Ort leisten.

„Für die Kompensation erhalten Kundinnen und Kunden ein Zertifikat und auf Anfrage einen Spendennachweis“, erklärt Bubik das Modell. Das Kompensationsangebot richtet sich an Privatpersonen, Kirchengemeinden, Unternehmen und andere Organisationen, die bereit sind, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Kontakt Kirchlicher Kompensationsfonds in Österreich:

Mag.a Nicole Sofikis, Diakonie Eine Welt
Nachhaltigkeitsbeauftragte

Diakonia Austria, Brot für die Welt Österreich
Steinergasse 3/17, A-1170 Wien

Tel. : +43 (0)1 402 67 54-1103

Email: klimakollekte@diakonie.at

Web: www.klima-kollekte.at