Diakonie Katastrophenhilfe: Ausmaß der Tsunamifolgen riesig - Hilfe kommt an!

Dienstag, 2. Oktober 2018
Betroffene des Tsunami in Sulawesi
Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind nach einem Tsunami die Folgen noch immer nicht überblickbar (Foto: Rainer Lang, DKH)
Nothilfe angelaufen – Spenden dringend gebraucht

Drei Tage nach der Tsunami-Katastrophe in Sulawesi, Indonesien, sind die Nothelfer noch immer dabei, Überlebende notdürftig zu versorgen. Wasser und Lebensmittel sind knapp, medizinische Hilfsgüter aufgebraucht. Die Gebiete außerhalb der Stadt sind schwer zu erreichen. Es wird deshalb befürchtet, dass die Zahl der Betroffenen noch weiter steigen wird.

 „Bis jetzt konnten unsere Partner vor Ort das Nötigste aus den Vorsorge-Lagern holen, aber jetzt gehen die wichtigsten Dinge zur Neige.  Neben medizinischer Versorgung muss dringend die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser sowie anderer dringender Hilfsgüter organisiert werden“, betont Nina Hechenberger, die neue Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe Österreich.

Bisher ist die traurige offizielle Bilanz: 832 Tote, mehr als 500 Verletzte. Insgesamt sind allerdings mehr als 660.000 Menschen betroffen, und mehr als 16.700 Menschen sind in 24 Evakuierungszentren notdürftigst untergebracht.

Partnernetzwerk vor Ort unterstützen

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist in Indonesien gemeinsam mit dem kirchlichen Netzwerk „ACT Alliance“ und ihren lokalen indonesischen Partnerorganisationen tätig, die Hilfe vor Ort leisten.

Neben medizinischer Versorgung sind Verteilungen von Nahrungsmitteln und anderer dringender Hilfsgüter geplant. Die Menschen in den betroffenen Gebieten fehlt es an allem: medizinische Versorgung, Decken und Planen, Hygieneartikel, Nahrungsmittel, Trinkwasser.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet hierfür dringend um Spenden.

Unter dem Spendenkennwort „Tsunami Indonesien“

Diakonie Katastrophenhilfe
Erste Bank
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX

Mehr Info und Spendenmöglichkeit online hier