Diakonie: Kein Jugendlicher darf verloren gehen. BM für Soziales, Rudolf Hundstorfer und BM für Familie und Jugend, Reinhold Mitterlehner erhalten Diakonie Adventkranz

Freitag, 29. November 2013
Jugendliche der IFIT-Schule überreichen Sozialminister Hundstorfer einen Wichern-Adventkranz
Jugendliche der IFIT-Schule überreichen Sozialminister Hundstorfer einen Wichern-Adventkranz

Direktor Michael Chalupka überreichte am 29. November jeweils einen original Diakonie-Adventkranz und 24 Projekte der Diakonie für ein soziales Österreich an den Bundesminister für Soziales, Rudolf Hundstorfer sowie an den Bundesminister für Familie und Jugend, Reinhold Mitterlehner.

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir alles tun, damit kein Jugendlicher verloren geht“, so Chalupka

Im Gespräch mit Bundesminister Hundstorfer verwies der Diakoniedirektor auf die Notwendigkeit, jene Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, die ihre Eltern pflegen und versorgen müssen. Chalupka betonte auch, wie wichtig es sei, Menschen mit Behinderung in Werkstätten sozial abzusichern und die Durchlässigkeit in den Arbeitsmarkt zu fördern. Auch der Rechtsanspruch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen auf technische Hilfsmittel und Assistierende Technologien war ein Thema im persönlichen Gespräch zwischen Chalupka und Hundstorfer.

Im Gespräch mit Bundesminister Mitterlehner betonte der Diakoniedirektor einerseits die große Bedeutung der frühen Hilfen für Kinder in den ersten Jahren, die präventiv helfen, soziale Schieflagen zu bekämpfen. Andererseits betonte Chalupka, wie wichtig es sei, Jugendlichen die es brauchen, die Jugendwohlfahrtsleistungen bis zum 21. Lebensjahr zu gewähren. „Gerade jene Jugendlichen, die unter schwierigen Bedingungen erwachsen werden, müssen mehr Zeit bekommen. Schließlich endet auch in der Familie die Unterstützung nicht mit dem 18.Geburtstag“, so Chalupka.

Die Erfindung des Adventkranzes geht auf die Ursprünge der Diakonie zurück. Im Jahr 1839 stand er erstmals im "Rauhen Haus" in Hamburg. Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, wurde dort an einem großen Wagenrad jeden Abend eine Kerze entzündet. Familienähnliche Strukturen und eine gute Ausbildung war bereits damals das Angebot der Diakonie, um soziale Ausgrenzung zu verhindern. Und so ist das in den Diakonie Einrichtungen auch heute noch.

Die 24 Adventforderungen der Diakonie an die Politik zeigen auf, wie in Österreich Lücken im Sozialsystem gefüllt werden können. So kann die Bundesregierung Hoffnungsträger für Kinder und Jugendliche in Not werden.

Lesen Sie mehr über die 24 Forderungen.