Philippinen: Diakonie-Hilfe für Taifun-Opfer angelaufen

Montag, 17. September 2018
Das Schulgebäude in Jinamoc Island wurde vom Taifun komplett zerstört.
Das Schulgebäude in Jinamoc Island wurde vom Taifun komplett zerstört.
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf
Zerstörung nach dem Taifun Margkhut auf den Philippinen
 

Nachdem Taifun Mangkhut vergangenen Samstag, den 15.September im Norden der Philippinen auf Land getroffen ist, hat die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihrem lokalen Partner CDRC begonnen, Nothilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten.

Der Taifun hat die Philippinen schwer getroffen und vielerorts zu starken Regenfällen und Erdrutschen geführt. Aktuell müssen weiterhin Verletzte geborgen werden. Das genaue Ausmaß dieser Katastrophe wird gerade analysiert. „Die Menschen auf den Philippinen brauchen jetzt jede Hilfe, die sie bekommen können. Nach einer Naturkatastrophe solchen Ausmaßes zählt jede Stunde. Daher rufen wir dringend zu Spenden für die Opfer des Taifuns auf“, sagt Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich.

Maria Katharina Moser hat einen Teil ihres Studiums auf den Philippinen absolviert und nennt die Inseln ihre „zweite Heimat“. Als 2013 der Supertaifun Haiyan die zentral liegenden Inseln der Philippinen verwüstet hat, war sie als Journalistin dort. „Ich war damals beeindruckt, wie gut mithilfe unserer Partnerorganisationen die Katastrophenvorsorge in den Dörfern funktioniert. Hätte auch diesmal das Frühwarnsystem und hätten die Evakuierungen nicht frühzeitig gegriffen, wären mit Sicherheit viel mehr Todesopfer zu beklagen“, betont die Diakonie-Direktorin.

Von Anfang an vor Ort

Schon vergangene Woche hat die philippinische Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe MitarbeiterInnen in die betroffenen Regionen entsandt. Dadurch konnte die Hilfe vor Ort frühzeitig beginnen. „Wir waren vor Ort bestmöglich auf den Taifun vorbereitet. Unsere Partnerorganisation hat schon in den vergangenen Tagen freiwillige Helfer mobilisiert und Pakete mit Nahrungsmitteln und Schutzplanen gepackt“, beschreibt Maria Moser die Tage vor der Katastrophe. 

Allein in der Region Ilocos Norte sind zwischen 80 und 100 Prozent der Ernten zerstört worden. Reisfelder, Bananenbäume und Getreide sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Um wieder in die Selbständigkeit zu finden, brauchen die Betroffenen Geld für neues Saatgut und die Reparatur ihrer  zerstörten Häuser. 

„Aktuell sind die Teams unterwegs, doch die anhaltenden Regenfälle erschweren den Zugang zu den betroffenen Regionen. Sobald sie überall Zugang haben, werden sie Hilfsgüter verteilen. Danach, sobald die Nothilfemaßnahmen abgeschlossen sind, wird unser Partner die Menschen bis ins hinterste Dorf dabei unterstützen, ihre Lebensgrundlagen - sei es Landwirtschaft oder Fischfang -  wiederherzustellen“, so Moser.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Diakonie Katastrophenhilfe - Spendenkennwort "Hilfe für Philippinen"

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